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Krieg und Licht

Zur Dynamik der ländlichen Elektrifizierung im Ersten Weltkrieg


LVR-Freilichtmuseum Lindlar, 28.03. - 14.12.2014

Das Foto zeigt das Elektrizitäts-Werk Dieringhausen im Jahr 1908.

E-Werk Dieringhausen 1908
c) Elektrizität in der Landwirtschaft, Berlin und Leipzig 1927

Die Zeichnung zeigt einen Mann, der vor ca. einhundert Jahren eine Wiese mit einer elektrischen Fräse bearbeitet.

Elektrische Gartenfräse
c) Elektrizität in der Landwirtschaft, Berlin und Leipzig 1927

Das Foto zeigt einen Motor auf einem Wagen, der eine Maschine zum Dreschen von Getreide antreibt.

Motorwagen, Dreschmaschine antreibend
c) Elektrizität in der Landwirtschaft, Berlin und Leipzig 1927

Das Foto zeigt eine Trafo-Station aus dem Jahr 1908 in Wiehlmünden im Bergischen Land.

Trafostation Wiehlmünden 1908
c) Elektrizität in der Landwirtschaft, Berlin und Leipzig 1927


Die interaktive Ausstellung "Krieg und Licht" widmet sich den vielfältigen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Facetten der Elektrifizierung im Bergischen Land.

Anschauliche Inszenierungen dokumentieren den Einzug der Elektrizität in Haus und Hof. Wie veränderte sich der Alltag der Menschen durch den Strom? Wie wirkte er sich auf Landwirtschaft und Gewerbe aus? Und welche Rolle spielte der Erste Weltkrieg bei dieser Entwicklung?

Eine Vielzahl an - teils skurillen - Objekten aus der Zeit um 1914 dokumentiert die Elektrifizierung in der Region. Die gezeigten Exponate stammen größtenteils aus der umfangreichen Sammlung des LVR-Freilichtmuseums Lindlar. Ein ganz besonderes Ausstellungsstück hat das LVR-Industriemuseum Engelskirchen zur Verfügung gestellt: Eine rund 130 Jahre alte Flachring-Dynamomaschine der Firma S. Schuckert aus Nürnberg. Ab 1886 erzeugte sie den ersten Strom im Oberbergischen.

Zusätzliche zur Ausstellung hat das Museum eine nicht mehr genutzte historische Turmstation aus Hückeswagen-Herweg in das Museumsgelände versetzt. Möglich wurde dies durch die Förderung der lokalen Energieanbieter BEW, BELKAW, AggerEnergie und RWE. Das im Bergischen Heimatstil errichtete, rund 100 Jahre alte Gebäude formte viele Jahrzehnte lang den Starkstrom aus der Überlandleitung für die Haushalte in seiner näheren Umgebung um und versorgte diese mit Licht- und Kraftstrom.

In Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., dem LVR-Industriemuseum Engelskirchen sowie Heimatforschern.

Unterstützt durch die BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH und dem Bund Heimat und Umwelt e.V.


Ausstellungsflyer zum download (PDF, 2,6 MB)

Veranstaltungskalender

Presseinformation

Information

Adresse

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Schloss Heiligenhoven

51789 Lindlar

www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

Öffnungszeiten

1. März bis 31. Oktober:
Dienstag – Sonntag: 10 – 18 Uhr

1. November bis 28. Februar:
Dienstag - Sonntag: 10 – 16 Uhr

Montag geschlossen

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