1914 | Mitten in Europa | Das Rheinland und der erste Weltkrieg
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Ausstellungskataloge


Zu fast allen Ausstellungen im Projekt "1914 - Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg" erscheinen Kataloge, die im Buchhandel oder in den Museumsshops der beteiligten Häuser zu erwerben sind. Eine Bestellung über diese Webseite ist nicht möglich.

Bereits erschienene Kataloge

Wie reflektieren Künstler den Krieg in ihren Heimatländern? Wie verarbeiten sie die geografische Distanz und die gleichzeitige mediale Nähe der Geschehnisse? Wie beeinflusst das Wissen über die Zustände in den Krisengebieten ihre Kunst? Ausgehend von Wilhelm Lehmbrucks Skulptur Der Gestürzte – ein Schlüsselwerk in der Rezeption des Ersten Weltkriegs – stellt das Buch zeitgenössische Positionen ins Zentrum, die sich gestalterisch und thematisch mit kriegerischen Konflikten beschäftigen. Das Spektrum der ästhetischen Ausdrucksformen reicht dabei von Skulpturen, Installationen, Rauminszenierungen und Wandarbeiten bis hin zu Video- und Fotoarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Chile, Bosnien und Herzegowina, Israel, Deutschland, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam.

How do artists reflect upon war in their own homeland? Taking Wilhelm Lehmbruck’s sculpture Der Gestürzte – a key work in the reception of the First World War – as its starting point, this book focuses on contemporary positions which deal with various forms of military conflicts. The range of artistic forms of expression extends from sculptures and installations to photographs and video works by artists of various nationalities, such as Chile, Israel, Serbia, Spain or Vietnam.

Hg. Söke Dinkla

Texte von Thomas Buchard, Söke Dinkla, Elisabeth Giers, Ann-Katrin Hahn, Guido Meincke, Claudia Pareja, Julia Wirxel

192 Seiten mit 118 farbigen und

10 s/w Abb.

24 x 28 cm

Gebunden

Preis: EUR 36,00 (SFr 46,80)

978-3-86832-254-5

Aus Anlass des 100. Todestages von August Macke befasst sich diese Ausstellung erstmals mit den vielfältigen Vorstellungen vom Paradies und dessen Verlust, die in der expressionistischen Kunst und Literatur um den Ersten Weltkrieg entwickelt wurden. Sie vergegenwärtigt die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze, die sich innerhalb der avantgardistischen Strömungen des beginnenden 20. Jahrhunderts individuell entwickelten und ausdifferenzierten, und ergründet ihre Voraussetzungen und Bedingtheiten.

Über 60 Werke, darunter von August Macke das -Gemälde „Frau im Garten“, das seit 1912 nicht mehr öffentlich zu sehen war, sowie sein Linolschnitt -„Badende Frauen“ von 1912, von dem nur ein Abzug bekannt ist, sowie Gemälde, Aquarelle, Linol- und Holzschnitte, Radierungen und Lithographien von Max Beckmann, Heinrich Campendonk, Lovis -Corinth, -Josef Eberz, Wenzel Hablik, Erich Heckel, Ernst -Ludwig Kirchner, Franz Marc, Ludwig Meidner, -Carlo Mense, Wilhelm Morgner, Max Pechstein, Richard Seewald, Karl Schmidt-Rottluff u. a. werden gezeigt.

Gestaltung und Druck: in puncto druck + medien GmbH, Bonn

Festeinband, 144 Seiten, farbig, 24 x 28 cm

Verkaufspreis im Museumshop Macke Haus: 25,– Euro

Wiebke Hoppe und Wolfgang Wegener mit Beiträgen von Christoph Keller, Christiane Schmidt und Claus Weber, Führer zu archäologischen Denkmälern im Rheinland Band 5, Eine Veröffentlichung des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz; herausgegeben von Jürgen Kunow, Klartext Verlag, Essen, 2014, 356 Seiten, ISBN 978-3-8375-1323-3, 17,95 Euro

Das Titelbild des Ausstellungskatalogs "Köln 1914" zeigt ein Modellflugzeug aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

Köln 1914. Metropole im Westen

Der Vorabend des Ersten Weltkriegs - Köln hat sich seit 1880 zu einer modernen, kulturell aufblühenden Großstadt des Rheinlands gemausert. In den vor Leben vibrierenden Gassen stoßen die Widersprüche einer Epoche - "Aggression" und "Avantgarde" - hautnah aufeinander. Und nichts scheint für den Augenblick ferner, als Krieg und Vernichtung...
...Nun betritt unerwartet der Erste Weltkrieg die Bühne - und schickt sich an, den Alltag der Menschen innerhalb kürzester Zeit umzukrempeln. Bis Weihnachten hat sich die Welt der Kölnerinnen und Kölner radikal gewandelt.

271 Seiten, 231 Farbabbildungen und 115 S/W-Abbildungen, J.P. Bachem Verlag, 2014
ISBN 978-3-7616-2867-6

Der Umschlag des Austellungskatalogs "Playing Lawrence on the other side" zeigt ein Portrait des Hauptmanns Klein in Uniform.

PLAYING LAWRENCE ON THE OTHER SIDE
Die Expedition Klein und das deutsch-osmanische Bündnis im Ersten Weltkrieg

Ausstellung und Begleitbuch thematisieren die Geschichte des deutsch-osmanischen Bündnisses im Ersten Weltkrieg und seine Vorgeschichte seit Ende des 19. Jahrhunderts wie auch die deutsch-persischen Beziehungen in jenen Jahren.
Im Mittelpunkt des Projektes steht eine der ungewöhnlichsten deutschen Orientexpeditionen des Ersten Weltkriegs. Diese Expedition, die in den Irak und nach Persien führte, stand unter dem Kommando des preußischen Hauptmanns und osmanischen Majors Fritz Klein und war die vielseitigste unter allen deutschen Orientmissionen des Ersten Weltkriegs auf dem Boden des Osmanischen Reiches und seiner Nachbarstaaten. Wie in einem Brennpunkt bündelt diese Expedition die politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Deutschlands zum Vorderen und Mittleren Orient.
Eine der zentralen Fragen von Buch und Ausstellung ist die nach den interkulturellen Beziehungen unter den Bedingungen dieses Kriegsbündnisses und der enger werdenden deutsch-osmanischen Beziehungen in der Vorkriegszeit.

PLAYING LAWRENCE ON THE OTHER SIDE
Die Expedition Klein und das deutsch-osmanische Bündnis im Ersten Weltkrieg

Ausstellung des Preußen-Museums Nordrhein-Westfalen in Wesel
vom 26.10. 2014 bis 25.01.2015

Herausgeber: Veit Veltzke
Redaktionelle Mitarbeit: Christine Becker, Cindy Grünig, Felix Hildebrand, Isabelle Jenal, Helmut Langhoff
Ausstellungstexte: Christine Becker, Cindy Grünig, Helmut Langhoff, Veit Veltzke
Sekretariat: Isabelle Jenal
Fotoarbeiten: Jürgen Berner

Sämtliche mit »(A)« bezeichnete Abbildungen geben Objekte der Ausstellung wieder.

© 2014 Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH, Berlin
Herstellung: Melanie Walter
Satz/Gestaltung: Julie August Grafik
Printed in the EU

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3-89479-902-1

Das Foto zeigt den Titel des Ausstellungskataloges Kommern mit einer Zeichnung, auf der ein Soldat von seiner Familie verabschiedet wird, als er in den Ersten Weltkrieg zieht.

LVR-Freilichtmuseum Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde (Hg.): Kriegs(er)leben im Rheinland. Zwischen Begeisterung und Verzweiflung (= Führer und Schriften des LVR-Freilichtmuseums Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde, Nr. 69), Düren 2014.

Schloemer & Partner GmbH, Düren
Erschienen im Juni 2014
172 S., zahlr. farb. Abb., Großformat 24 x 28 cm, Klappenbroschur, 22,90 €
ISBN: 978-3-9816724-0-4

Umschlag des Kongressbandes "Aggression und Avantgarde" mit dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II. vor der Kölner Hohenzollernbrücke.

Aggression und Avantgarde
Zum Vorabend des Ersten Weltkrieges
herausgegeben von Thomas Schleper im Klartext Verlag
erscheint voraussichtlich am 31.05.2014
500 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, ca. 34,95 €
ISBN: 978-3-8375-1173-4

International bekannte Autorinnen und Autoren wie Nicolas Beaupré, Stefan Berger, Gertrude Cepl-Kaufmann, Laurie Cohen, Christoph Cornelißen, Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Bärbel Kuhn, Oskar Negt, Waltraud Schreiber, Thomas Weber oder Jay Winter sowie Fachleute der LVR-Kultureinrichtungen fragen nach der „rheinischen Mitte Europas“ am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Dabei werden die „harten“ Themen aus Wirtschaft, Politik und Militärwesen ebenso behandelt wie der sozialkulturelle Kontext. Exemplarische Biografien verdichten Zusammenhänge von Kreativität und Katastrophe in anschaulicher Weise. Und schließlich stellt sich die Frage nach den heute möglichen Formen des Erinnerns und Vergessens.

Umschlag des Ausstellungskataloges "An den Grenzen des Reiches" mit der Abbildung eines römischen Soldaten-Helmes.

Kataloge des LVR-RömerMuseums im Archäologischen Park Xanten 6
erschienen bei Nünnerich-Asmus Verlag & Media
lieferbar, erschienen am 16.5.2014
288 Seiten, zahlr. teils farb. Abb., Großformat 24 x 28 cm, Klappenbroschur, 29,90 €
ISBN 978-3-943904-68-0

Kaiser Augustus stationierte kurz vor Christi Geburt im Lager Vetera auf dem Fürstenberg bei Xanten große Teile seiner Truppen, die von hier aus ins freie Germanien zogen. Auch nach der verheerenden Niederlage im Teutoburger Wald und der Festlegung des Rheins als Grenze des Römischen Reiches blieb der Fürstenberg mit ungefähr 10.000 dort stationierten Soldaten ein zentraler Schauplatz römischer Machtausübung.
Schon vor 1900 wurden in diesem größten Standlager des Imperium Romanum Ausgrabungen durchgeführt, die bald im großen Stil vom Provinzialmuseum in Bonn fortgesetzt wurden. Sie fügten sich in die allgemeine Begeisterung der Zeit für die Archäologie ein und verkörpern heute die Sicht der Epoche auf die Hinterlassenschaften auf deutschem Boden. Zwischen der Bewunderung für die Selbstbehauptung der als Urahnen verklärten Germanen und dem Respekt vor der Disziplin und Zivilisation der Römer konnte sich die Archäologie der wilhelminischen Zeit nur schwer entscheiden. Wilhelm II. ließ sich persönlich über den Verlauf der Xantener Grabungen informieren. Für den Kaiser war die Altertumskunde nicht zuletzt ein Mittel zur Selbstdarstellung und Legitimation der eigenen Herrschaft.
Die bürgerliche Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts war begierig zu erfahren, was die Archäologen im In- und Ausland zutage förderten. Große Sammlungen und Museen entstanden. Heimatmuseen zeigten archäologische Funde, Schulen thematisierten römische und germanische Geschichte. In Malerei, Bildhauerei, Literatur, Schauspiel und Musik wurde die Antike als Teil einer nationalen Identität vereinnahmt.
Der Blick richtet sich dann auch auf die Menschen, die an den Grabungen beteiligt waren, auf ihr Leben und ihren Grabungsalltag vor 100 Jahren. In dem reich mit alten Fotografien, originalen Fundstücken, Zeitdokumenten und Modellen illustrierten Band wird eine Epoche und ihre Archäologie am Vorabend des Ersten Weltkrieges lebendig.

Das Bild zeigt den Umschlag des Ausstellungskataloges "Moderne.Weltkrieg.Irrenhaus" mit einer Abbildung des Patienten Franz K.

Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900–1930
Brüche in der Psychiatrie + Kunst und Psychiatrie
Herausgegeben von Renate Goldmann, Erhard Knauer und Eusebius Wirdeier
Klartext Verlag, erschienen am 9. 5. 2014
180 Seiten, zahlr. farb. Abb., Großformat 24 x 28 cm, Klappenbroschur, 20 €
ISBN: 978-3-8375-1134-5

Erhältlich im Buchhandel und in den Ausstellungen des LVR-Verbundprojektes.

Der Band, ein Katalog zu den gleichnamigen Ausstellungen des psychatriegeschichtlichen Dokumen-tationszentrums Düren und des Leopold-Hoesch-Museums Düren, setzt sich mit Widersprüchen und Fortschritten der Psychiatrie am Beginn des 20. Jahrhunderts und der Kunst vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg auseinander.
Fortschritte und höchst problematische Aspekte psychiatrischen Handelns werden mit Ausstellungs-sequenzen zur Baugeschichte, zum Leben und Alltag in der Anstalt, Emanzipation der Pflege und zur Behandlung im Schatten des Krieges aufgezeigt. Das Ausstellungsgebäude Haus 5, ein forensisches Bewahrungshaus aus dem Jahr 1900, steht – obwohl mit Gittern versehen – für eine weitreichende Liberalisierung der Psychiatrie im Rheinland während der Kaiserzeit.
Im Kunstteil werden Werke der klassischen Moderne, vorwiegend des Expressionismus, aus der Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums und Papiermuseums Düren und die Dürener Werke aus dem Museum Sammlung Prinzhorn Heidelberg nebeneinander gestellt. Um 1920 gelang es Hans Prinzhorn durch Aufrufe im deutschsprachigen Raum mehr als 5000 Arbeiten von Geisteskranken in der Sammlung der Heidelberger Psychiatrie (Heute: Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinik Heidelberg) zusammenzutragen. Darunter 88 Arbeiten von 11 Patienten der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren, aus denen nun eine Auswahl in Ausstellung und Katalogbuch erstmalig der Öf-fentlichkeit vorgestellt werden. Die beiden Ausstellungen, die von Eusebius Wirdeier kuratiert wurden, sind in Düren noch bis zum 6. August 2014 zu sehen.

Der Umschlag des Ausstellungskatalogs "1914 - Mitten in Europa" zeigt Soldaten mit Gasmaske.

1914 – Mitten in Europa.
Die Rhein-Ruhr-Region und der Erste Weltkrieg
Herausgegeben von Heinrich Theodor Grütter und Walter Hauser
Klartext Verlag
lieferbar, erschienen am 24.04. 2014
342 Seiten, zahlr. farb. Abb., Großformat 24 x 28 cm, Hardcover, 29,95 €
ISBN: 978-3-8375-1147-5

Die Kriegsmaschinerie des Ersten Weltkriegs produzierte Tod und Zerstörung in bis dahin unvorstellbarem Ausmaß. Er schlug wie ein Meteorit in die prosperierende und durch Fortschrittsoptimismus geprägte Gesellschaft der Belle Epoque ein – obwohl diese vermeintlich heile Welt auch durch eine hochgradige Militarisierung und fast allgemeine Akzeptanz des Krieges als Mittel der Machtpolitik geprägt war. Zudem hatte die Industrialisierung neue Formen von Gewalterfahrung hervorgebracht: strukturell in der machtpolitischen Überformung der Klassenkonflikte und konkret durch die harte Industriearbeit in den Zechen und Stahlwerken.

Die Bilder und Texte des Buches machen deutlich, dass der 1914 beginnende und die gesamte Gesellschaft ergreifende industrialisierte Krieg als das »andere« Gesicht der modernen Industriegesellschaft verstanden werden kann. 1914, das Jahr des Kriegsausbruchs, ist in der Perspektive des Buches nicht einfach nur das abrupte Ende einer Epoche, sondern der historische Moment, der einer Entwicklung eine neue Wendung verleiht. Das Buch richtet das Augenmerk daher nicht nur auf die Schlachtfelder im Westen, sondern vor allem auf die »Heimatfront«: auf das Leben vor dem, im und nach dem Krieg an Rhein und Ruhr, einer Region, in der mit Ruhrkampf, Separatistenbewegung und Ruhrbesetzung die Gewalt noch weit über 1918 hinaus an der Tagesordnung bleiben sollte.

Umschlag des Ausstellungskatalogs "Welt in Farbe" mit dem Bild eines mongolischen Reiters.

Herausgegeben von LVR-LandesMuseum Bonn, Texte von Christoph Antweiler, Rolf Sachsse, Franziska Scheuer, Thomas Schleper, Wiebke Siever, Rebekka Welker, Gestal-tung von Reschke, Steffens & Kruse
lieferbar, erschienen im September 2013 bei Hatje Cantz
144 Seiten, 101 farbige Abb., Großformat 24 x 28 cm, Broschur, 24,80 €
ISBN 978-3-7757-3644-2

Unser fotografisches Gedächtnis der Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheint aus schwarzweißen Bildern zu bestehen. Doch bereits vor dem Ersten Weltkrieg erfuhr die Farbfotografie dank Albert Kahn (1860–1940) und anderer Pioniere entscheidende Impul-se. Der wohlhabende Bankier nutzte sein Vermögen, um das von den Brüdern Lumière erfundene farbfotografische Verfahren zu fördern und »Les archives de la planète« anzu-legen. Er trug über 70 000 Farbbildaufnahmen aus aller Welt zusammen, um am Vorabend des Krieges ein Zeichen der Völkerverständigung zu setzen: Das Fremde rückte so in sichtbare Nähe und sollte den Menschen die Möglichkeit geben, sich von Angesicht zu Angesicht friedlich zu begegnen.. Der Band präsentiert das größte Fotoprojekte der da-maligen Zeit und setzt es mit den Farbfotografien von Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii, den Alben von Adolf Miethe und dem „Kaiserpanorama“August Fuhrmanns in Beziehung.

Max Ernst Museum Brühl des LVR (Hrsg.): »Seine Augen trinken alles« - Max Ernst und die Zeit um den Ersten Weltkrieg, Ausst.-Kat. Brühl 2014. Erhältlich im Museumsshop des Max Ernst Museums.

Förderverein Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße e.V. (Hrsg.): 1900-1918 "Mit uns zieht die neue Zeit". Konsumgenossenschaften im Rheinland. Wuppertal 2014. 10 €. ISBN: 978-3-00-044188-2.

(erhältlich bei dem Förderverein Vorwärts, c/o Heide Koehler, heideingridkoehler@gmail.com; Telefon: 0202 / 4 66 07 10)

1912 kam mit der "Sonderbundausstellung" die Avantgarde nach Köln. Die Werke von internationalen Künstlern wie van Gogh, Cézanne, Picasso, aber auch Künstlern aus dem Rheinland wie August Macke oder Wilhelm Lehmbruck faszinierten ebenso wie die Ausstellungsidee selbst – weit über das Rheinland hinaus! Der Sammler Josef Haubrich beschrieb noch Jahrzehnte später seinen Eindruck vom ersten Besuch der Kölner Ausstellung als "folgenschwere Offenbarung". Die Beiträge des Sammelbands fragen nach Netzwerkern und Selbstbildern, mit denen das Rheinland am Vorabend des Ersten Weltkrieges zu einer europäischen Vorzeigeregion wurde. Die Autoren fangen ein Zeitkolorit zwischen Aggression und Avantgarde ein, das an den lebhaften Kulturtransfer und Formen einer vielbeachteten kulturellen Praxis erinnert, durch die sich das Rheinland auszeichnete.

Mit Beiträgen von Gertrude Cepl-Kaufmann, Walter Delabar, Florens Deuchler, Ina Ewers-Schultz, Jasmin Grande, Thomas Großbölting, Christiane Heiser, Andrea von Hülsen-Esch, Chloé Ledoux, Georg Mölich, Rolf Parr, Vanessa Peters, Mascha Romeike, Barbara Schaefer, Martin Schieder, Thomas Schleper, Walter Schmitz, Eric Storm, Justus H. Ulbricht und Jürgen Wiener.

Gertrude Cepl-Kaufmann (Hrsg.), Jasmin Grande (Hrsg.), Georg Mölich (Hrsg.)

Rheinisch! Europäisch! Modern!

Netzwerke und Selbstbilder im Rheinland vor dem Ersten Weltkrieg

1914. Mitten in Europa, Band 1

erschienen am 25.09.2013

296 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 29,95 €

ISBN: 978-3-8375-0951-9


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